Termine

The situation of LGBTTIQ Refugees in Germany
Dienstag, 18. Juli 2017, 19:00
Aufrufe : 310

Talk with Abdullah Al Busaidi, "Queer Refugees for Pride"

Among the refugees who came to Germany from the many hot spots torn by war and famines were also many who identify as gay, lesbian, transgender*, bisexual or queer. In many of their home countries they faced discrimination in multifaceted forms, by law, society and more often than not family members and friends. A life out of the closet was not possible for many and the pressure of persecution and violence along with the horror of wars or economic crisis caused many to leave their home countries and make their way to Europe.
In the refugee camps of European countries like Germany, however, the discrimination starts again. Cramped in a big hall with hundreds of others or in small rooms with four or six, many LGBTTIQ refugees have to live a life with daily threats and violence.
Gay, lesbian and trans* refugees face multiple stressors, the asylum process, the situation in the camps, discrimination by other refugees, by German society, but also within the LGBTTIQ community who is not free from prejudice and racism. Furthermore, right-wing populist parties like the AFD try to fan fear of homophobic migrants among the gay community.

Unter den Geflüchteten, die aus den vielen Krisenherden der Welt, aus Kriegs- und Hungergebieten nach Deutschland kamen, sind viele, die sich als schwul, lesbisch, transgender*, bisexuell oder queer identifizieren. In vielen ihrer Heimatländer waren sie vielfältigen Formen von Diskriminierung ausgesetzt, durch Gesetze, die Homosexualität unter Strafe stellen, durch die Gesellschaft und oft auch durch Familienmitglieder und Freunde. Ein offenes Leben als LSBTTIQ war für die meisten nicht möglich. Der Druck durch die Verfolgung gepaart mit den Schrecken von Krieg und Hunger hat viele dazu bewegt, ihre Heimatländer zu verlassen und nach Europa zu flüchten.
In den europäischen Flüchtlingscamps sind die Menschen jedoch wieder Diskriminierungen ausgesetzt. Zusammengepfercht in großen Hallen oder kleinen Zimmern, sind LSBTTIQ Geflüchtete täglichen Drohungen ausgesetzt.
Schwule, lesbische und trans* Geflüchtete stehen multiplen Stressoren gegenüber, dem Asylverfahren, der Situation in den Camps, Diskriminierungen durch andere Geflüchtete und der deutschen Gesellschaft. Aber auch die LSBTTIQ Community ist nicht frei von Vorurteilen und Rassismus. Darüber hinaus gab es in der jüngeren Vergangenheit Versuche von Rechtspopulistern wie der AFD, innerhalb der Community Angst vor homophobischen Migranten zu schüren.
Vortrag in englischer Sprache mit darauf folgender Diskussion und der Möglichkeit, Fragen auf Deutsch, Englisch und Arabisch zu stellen.

Talk in English language with subsequent discussion and the possibility to ask questions in German, English and Arabic

Ort Förderband, D 4, 4; 68169 Mannheim

Spendenkonto

Konto des Fördervereins von PLUS

IBAN: DE38 6705 0505 0033 5320 24
BIC: MANSDE66XXX
SPK RHEIN NECKAR NORD